
| "Alternative Energien fördern, herkömmliche modernisieren" |
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Staatssekretär im hessischen Umweltministerium Mark Weinmeister zu Besuch bei der Frankenberger CDU Zu ihrem 6. Frankenberger CDU-Frühstück luden die Frankenberger Christdemokraten ihre Mitglieder und Freunde am vergangenen Sonntag nach Schreufa ein. In rustikaler Atmosphäre konnten die Gäste ein kalt-warmes Büffet genießen und sich politisch informieren.
In seinen Ausführungen erläuterte Weinmeister, die Möglichkeiten des Klimaschutzes durch die Nutzung alternativer Energien, wie zum Beispiel Wasserkraft oder Sonnenenergie. Er wies aber auch auf die Probleme bei diesen Energieformen hin. So sei beispielsweise zur Zeit der Wirkungsgrad bei der Sonnenenergie noch sehr gering und auch die Kosten seien nicht wirtschaftlich zu decken. Zwar sei es sinnvoll, die Entwicklung und den Einsatz dieser Energieform zu fördern, allerdings wäre auf diese Weise der Wettbewerbsdruck nicht groß genug, so dass eine Weiterentwicklung nicht in der gewünschten Geschwindigkeit voran gehe. Hier sei ein vernünftiger Mittelweg gefragt, um zukunftsfähige Voraussetzungen hierfür zu schaffen. Ebenfalls müsse man beim Einsatz alternativer Energieformen die lokalen Rahmenbedingungen berücksichtigen. "Es sollte jedem klar sein, dass im nordhessischen Bergland die Windenergie nicht so intensiv genutzt werden könne, wie beispielsweise im flachen Norden der Bundesrepublik", so der Staatssekretär in seiner Rede. Nicht außer Acht zu lassen sei aber mindestens ebenso die Modernisierung der vorhandenen Energieformen. So sei es unabdingbar, die Kernenergie als Brückentechnologie weiter zu nutzen, bis die alternativen Energien tatsächlich so einsatzbereit wären, dass sie sie ablösen könnten. Weinmeister: "Strom muss für den Bürger bezahlbar bleiben" Und dies wäre zum Beispiel bei stärkerer Nutzung der Sonnenenergie unter solch extremer Förderung, wie sie zur Zeit stattfindet nicht gegeben. Darüber hinaus sei es auch sinnvoll, bestehende Kohlekraftwerke zu modernisieren und damit den Wirkungsgrad zu erhöhen und die Auswirkungen auf den Klimawandel deutlich zu verringern. So sei es vorgesehen, beim umstrittenen Bau des Block 6 des Kraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg. "Es wird von den Gegnern der Modernisierung stets bewusst verschwiegen, dass der sechste Block ältere und deutlich umweltschädlichere Blöcke dieses Kraftwerkes ersetzen wird" kritisierte der Christdemokrat. Er erläuterte, dass ältere Kernkraftwerke einen Wirkungsgrad von ca. 30 Prozent besitzen, 70 Prozent des Brennstoffes also völlig wirkungslos verbrannt werden. Bei der geplanten Erweiterung von Staudinger könne eine Erhöhung der Effizienz um mehr als die Hälfte auf über 45 Prozent erzielt werden. Dies sollte sich jeder vor Augen führen. Weinmeister erklärte, das es durchaus möglich wäre, das mittelfristige Ziel zu erreichen, bei der Stromerzeugung eine CO² Verringerung von 20 Prozent zu erreichen. Dies sei aber nur mit vernünftigen Konzepten unter Einbeziehung sämtlicher Energieformen realisierbar. Als Ehrengäste konnte Hesse die heimische Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg, den Kreisvorsitzenden der CDU Lutz Klein, den Fraktionsvorsitzenden der CDU im Waldeck-Frankenberger Kreistag Rainer Opper sowie selbstverständlich den Frankenberger Bürgermeister Christian Engelhardt begrüßen. |
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Am 1. Donnerstag im Montag
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