
| Rainer Hesse: „Uni ist Chance für unsere jungen Leute und den Bildungsstandort" |
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"Die CDU-Frankenberg unterstützt die Pläne, im Landkreis Waldeck-Frankenberg eine private Fachhochschule zu gründen, um den jungen Menschen vor Ort bessere Bildungsmöglichkeiten zu bieten", sagte Rainer Hesse, Vorsitzender der CDU Frankenberg. Waldeck-Frankenberg verfüge bisher, im Gegensatz zu den meisten hessischen Landkreisen, über keine staatliche oder private Hochschule. Die nächsten Universitäten seien Marburg, Kassel oder Paderborn. „Die Idee von Landrat Helmut Eichenlaub, im Landkreis eine Hochschule zu gründen und die Anschubfinanzierung aus dem Zukunftsfonds des Landkreises mit zu gewährleisten, ist vom CDU-Stadtverband Frankenberg sehr positiv aufgenommen worden", bestätigt Hesse, „alle Initiativen die helfen, unsere jungen Leute an die Region zu binden und ihnen gute Ausbildungs- und Jobchancen vermitteln, sind ein Gewinn." Aber auch die Tatsache, dass neben Bad Wildungen auch die ehemalige Kreisstadt bildungspolitisch weiter aufgewertet werden solle, habe bei der CDU zu dem positiven Votum geführt. Eine private Fachhochschule unter der Trägerschaft von Landkreis, der heimischen Wirtschaft, den beiden vorhandenen Bildungseinrichtungen Berufsakademie und Holzfachschule sowie weiteren Gesellschaftern habe nach Ansicht der CDU gute Erfolgsaussichten. Die Zahl der Studierenden steige kontinuierlich an und werde in etwa acht bis zehn Jahren in Deutschland einen neuen Höchststand erreichen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der doppelten Abitursjahrgänge (G8) und der verbesserten Durchlässigkeit in den verschiedenen Bildungswegen. Das Interesse der Wirtschaft nach jungen akademisch ausgebildeten Kräften wachse zusehends. Der Bologna-Prozess mit der Umstellung der bisherigen Diplom-Studiengänge in die neuen europaweit ergleichbaren Bachelor- und Masterstudiengänge sei gerade für Fachhochschulen ein attraktives Betätigungsfeld. „Aus unser Sicht kann hier die neue Hochschule Waldeck-Frankenberg ihre Kompetenzen entwickeln und im Verbund mit der heimischen Wirtschaft genau die Studiengänge anbieten, für die starke Nachfrage herrscht", erläutert der Stadtverbandsvorsitzende. Wenn der Kreis plane, für die Hochschule in Frankenberg Räume im Bereich derm Verwaltungsstelle bereit zu stellen, so finde das die Unterstützung der CDU, da gerade auch dieses Gebiet im Zuge der Stadtsanierung aufgewertet werden solle. Der Vorplatz könne auch als ein attraktiver Campus genutzt werden. Von Kreisseite mitgeteilt, könne ohne Verlust an Bürgernähe in Frankenberg die Verwaltungsstelle erhalten bleiben und die Hochschule als Teilstandort arbeiten. Eine Vorgehensweise, analog der Entwicklung der Berufsakademie, von der beide Standorte, Bad Wildungen und Frankenberg, profitieren, bewerte die CDU als sehr positiv. Die weiteren Bemühungen zur Gründung der Hochschule würden von Frankenberger Seite inhaltlich voll unterstützt. Die Investition in Bildung sei das Gebot der Stunde. „Wenn der Kreis Erträge aus seinem Zukunftsfonds zur Verfügung stellen will, so ist die Hochschule genau der richtige Zweck, wir werden das Angebot jedenfalls gerne annehmen", so der CDU Vorstand. |
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